Kargowa palac / Kargowa palace /  Unruhstadt, auch Karge /

Kargowa palac / Kargowa palace / Unruhstadt, auch Karge /

Martin B.
pałac, późnobarokowy pałac z lat 1731-1732, zbudowany na polecenie Augusta II Mocnego według projektu Johanna Christopha Knöffela. Pałac miał być rezydencją królewską, śmierć króla spowodowała zaniechanie tych planów Die erste Erwähnung des Ortes Cargowo stammt aus dem Jahre 1360. Karge entwickelte sich zu einem Zentrum des bäuerlichen Handels und erhielt 1630 das Marktrecht verliehen. Der Marktflecken erhielt das Privileg zur Abhaltung von sechs Jahrmärkten. Die bekannten Karger Schweinemärkte brachten dem Ort im Volksmund den Namen Schweine-Karge ein. 1641 erwarb der Starost von Gniezno, Christoph von Unruh, den Marktflecken Karge und gründete in unmittelbarer Nachbarschaft eine Siedlung für evangelische Glaubensflüchtlinge aus Schlesien, die seinen Namen erhielt. Die beiden Orte verschmolzen schnell, und 1661 erhielt Unruhstadt Stadtrecht. Die einheimische Bevölkerung benutzte statt des offiziellen Namens der Stadt auch weiterhin zumeist die kürzere Bezeichnung Karge. 1793 kam Unruhstadt zu Preußen,[2] war dann zwischen 1807 bis 1815 kurzzeitig Teil des Herzogtums Warschau. 1818 wurde die Stadt Teil des preußischen Kreises Bomst und trat 1938 zum Kreis Züllichau-Schwiebus. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war Unruhstadt ein Zentrum der Tuchmacherei. Die Hänge zwischen Obra und Fauler Obra wurden für den Weinbau genutzt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam es beim Vormarsch der Roten Armee im Frühjahr 1945 zu großen Zerstörungen in der Stadt und in deren Umgebung. Im gleichen Jahr wurde die Stadt unter polnische Verwaltung gestellt und in Kargowa umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde größtenteils von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde unter Missachtung der Atlantik-Charta und unter Berufung auf die sogenannten Bierut-Dekrete vertrieben.
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