Dorfbrunnen Höxter-Fürstenau

Dorfbrunnen Höxter-Fürstenau

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Die Anfänge des Dorfes Fürstenau liegen im Dunkel der Geschichte. Es ist nicht genau bekannt, wann die ersten Menschen den Entschluss fassten, an den Auen der beiden Bäche zu siedeln, die durch den Ort fließen und sich an seinem nordöstlichen Rand vereinigen. Der Name Fürstenau - ursprünglich "Vorstenowe" oder "Forstenowe" = Au in den Forsten - lässt auf eine spätmittelalterliche Ortsgründung schließen. Insbesondere durch die Lage in der landschaftlich reizvollen Umgebung am Fuß des Köterberges zeichnet sich der Ort heute durch eine gute Wohn- und Lebensqualität aus. Ein herrlicher Rundwanderweg durch das örtliche Feuchtbiotop lockt Gäste mit tollen Aussichten in das Weserbergland. Der Bau der Fürstenauer Kirche wurde 1603 beendet. Ältere Teile des Gebäudes lassen sich bis auf das Jahr 1519 zurückdatieren. Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Kirche umfassend renoviert und durch den Anbau von zwei Seitenschiffen zu einem Kreuzbau erweitert. Sie ist der heiligen Anna geweiht. Fürstenau liegt an einem wichtigen historischen Verkehrsweg. Die alte Poststraße Höxter-Bad Pyrmont, ein Teilstück des schon im Mittelalter existierenden Handelsweges von Kassel nach Bremen, führte durch den Ort. Diese Nord-Süd-Verbindung kreuzte in Höxter den Hellweg, der seit Alters her ein bedeutender Ost-West-Verkehrweg war. Der Verlauf der alten Poststraße ist noch heute an Hohlwegbildungen zu erkennen. [Quelle: http://www.hoexter-tourismus.de/] #Dorfbrunnen #Fürstenau #Höxter
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