Neumünster Würzburg

Neumünster Würzburg

Haikor2000
An der Stelle des heutigen Neumünster errichtete wahrscheinlich schon Bischof Megingaud von Würzburg (im Amt von 754 bis Februar 769) einen Memorialbau, der die Erinnerung an den Martyriumsort von Kilian, Kolonat und Totnan wach hielt. In dieser Kirche wurde zuerst Bischof Burkard (Bischof von 741 bis Februar 754) von Megingaud beigesetzt und später auch Megingaud selbst. Um 1057 gründete dann Bischof Adalbero von Würzburg das dem Evangelisten Johannes geweihte Stift Neumünster. Die Ende des 17. Jahrhunderts völlig umgestaltete Kirche des Stifts kam 1803 im Zuge der Säkularisierung in Staatsbesitz und diente zeitweilig als Munitionsdepot. Seit 1908 ist sie katholische Pfarrkirche, die als Patrozinium St. Johannes der Evangelist und St. Johannes der Täufer besitzt. Beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 erfuhr die Kirche schwere Beschädigungen, sodass u. a. die Altäre im westlichen Teil der Kirche und die Frankenapostelbüsten Tilman Riemenschneiders vernichtet wurden. Nach dem Wiederaufbau übernahm die Neumünsterkirche von 1950 bis zum Wiederaufbau des Domes 1967 die Funktion der Bischofskirche der Diözese Würzburg. #Kirche #Neumünster #Würzburg
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