St. Kunigund Erlangen-Eltersdorf

St. Kunigund Erlangen-Eltersdorf

Stefan
Die katholische Kirche St. Kunigund wurde am 18. Juli 1970 von Weihbischof Martin Wiesend eingeweiht. St. Kunigund ist ein Zweckbau mit kubischen Bauformen. Es überwiegt der Beton, verblendet durch roten Ziegelstein. Der Nürnberger Architekt Robert Kluge verwirklichte in seiner Konzeption die Ideen des Zweiten Vatikanischen Konzils: zentraler Volksaltar, rundum angeordnete Sitzbänke. Betritt man die Kirche, so ist man erstaunt über den lichtdurchfluteten Raum. Die Fenster aus starkfarbenen Schmelzglasbrocken wurden von dem Memmelsdorfer Henry Walz gestaltet, ebenso der rechts der Eingangstür liegende Taufbrunnen und der Betonfries über dem Altar, der die sieben Sakramente darstellt. Der Mittelpunkt des Kirchenraumes ist der steinerne Altarblock, um den sich die Bankreihen gruppieren. Links vom Altar befindet sich eine lebensgroße Marienstatue aus Ton, geschaffen von der Fürther Künstlerin Gertrud Kunstmann, ebenso wie die Tontafeln der Apostelbilder an den Wänden. Abbilder der Kirchenpatronin St. Kunigund sowie von St. Heinrich und St. Egidius, Patron der evangelischen Schwestergemeinde, finden sich an der Holzverkleidung der Orgelempore. Die beiden Glocken von St. Kunigund wurden am 23. November 1969 geweiht, die größere der Hl. Kunigunde, die kleinere dem Hl. Egidius. #Bayern #Deutschland #Eltersdorf #Erlangen #Franken #katholisch #Kirche
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