Burg Wolfratshausen

Burg Wolfratshausen

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Die Burg Wolfratshausen Auf dem strategisch günstigsten Geländesporn des Schlossberges entstand schon im 10. Jahrhundert eine Wallanlage. In ihrem nördlichsten Winkel errichteten die Grafen von Wolfratshausen um 1100 eine kleine Burg zur Sicherung eines Flussüberganges. Zunächst bestand sie nur aus einem durch eine hölzerne Palisade (Pfahlhindernis) und einen Graben geschützten Wohnturm. Am 8. April 1734 berichtete der damalige Pfleger Braunmüller dem Kurfürsten Karl Albrecht vom Ende der Wolfratshauser Burg. In seinem Brief beschreibt er anschaulich die durch den Blitzschlag entstandenen Verwüstungen. Bereits am 6. April sein eine Mauer samt der Backstube in den Schlossgraben abgerutscht. Am Mittwoch den 7. des Monats sei um 8 Uhr ein solches Donnerwetter entstanden, dass leider der Donner in den Pulverturm, wo 350 Zentner Pulver waren, geschlagen habe. Durch die Explosion seien nicht nur der Turm, sondern auch das ganze Schloss, das innere und äussere Kirchlein, ausserdem das Wachthäuschen und die Burgbrücke in einen wüsten Haufen von Steinen verwandelt worden. Pferde und Kühe, Kälber und Schafe seien zu Grunde gegangen. Auch die Getreidevorräte seien vernichtet worden. Noch dazu seien vom Luftdruck, von fortgeschleuderten Steinen und Mauerstücken in Weidach, in Dorfen und im Markt die Häuser, Fenster, Dächer, Türen und Öfen, dazu das Pfarrgotteshaus und sein Turm ruiniert und beschädigt worden. 04.09.2011 Alfred Fraas #Blitzschlag #Braunmüller #Burg #Burginfo #Burgverein #Explosion #Grafen_von_Wolfratshausen #Kurfürst_Karl_Albrecht #Pulverturm #Schloss #Schlossberg #Turm #Wallanlage #Wiederaufbau #Wolfratshausen
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